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Gesund Leben


Wie Sie einen Zeckenstich behandeln


Zecken können Borreliose oder FSME übertragen. Wir sagen Ihnen, wie Sie die kleinen Blutsauger richtig entfernen.

Hat Sie eine Zecke erwischt, sollten Sie das Tierchen schleunigst entfernen. Denn je länger es saugt, desto höher wird das Risiko für übertragbare Krankheiten – insbesondere Borreliose. Außerdem können die Tiere auch Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) übertragen.

Wie Sie Zecken am besten beseitigen, darüber kursieren zahlreiche Gerüchte. Doch Sie sollten weder Öl, Kleber noch Alkohol auf die Zecke träufeln. Dadurch übergibt sich die Zecke und kann erst recht Erreger übertragen. Auch Methoden, wie das Spinnentier nach links oder rechts drehen sind nicht empfehlenswert, denn häufig bleiben dabei die Beißwerkzeuge der Zecke in der Haut stecken.

So machen Sie es richtig: Langsam und kontinuierlich den Holzbock mit einer feinen Pinzette, einer Zeckenzange oder -karte aus der Haut ziehen. Dabei die Zecke möglichst nicht quetschen und dicht über der Haut packen. Anschließend die Einstichstelle desinfizieren. Erwischen Sie die Zecke nicht vollständig, brauchen Sie nicht in Panik zu geraten. Beobachten Sie die Stelle einige Tage. Entzündet sich die Hautregion – wird also rot, schmerzt oder juckt – gehen Sie am besten zum Arzt.


Quelle: www.apotheken-umschau.de | Foto: © Butch - Fotolia.com