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Eine gute Sonnenbrille – darauf sollten Sie achten


Temperaturen über 25 Grad und Sonne Non-Stop. Klar, bei solchem Kaiserwetter hält man sich am liebsten draußen auf. Stets denken wir dann daran, unsere Haut mit Sonnencreme vor den schädlichen UV-Strahlen zu schützen. Doch wie sieht es mit den Augen aus?

Nur wenige wissen, dass man auch Sonnenbrand auf den Augen bekommen kann. Dabei sterben die Zellen auf der Hornhaut ab. Es kommt zu starker Tränenbildung, erhöhter Lichtempfindlichkeit und geröteten Augen. Doch auch ohne Sonnenband ist zu viel Sonnenlicht auf Dauer für Linse, Hornhaut und Netzhaut schädlich. Es kann zu Bindehautentzündungen kommen oder sich über Jahre ein Grauer Star entwickeln. Eine gute Sonnenbrille schützt die Augen und sollte all dies verhindern.


Nicht nur ein Modeaccessoire

Anders als es vermuten lässt, sagt der Tönungsgrad der Gläser nichts über den UV-Schutz aus. Hat eine Sonnenbrille keinen eingebauten UV-Schutz, schädigen die dunklen Gläser sogar noch mehr die Augen. Denn durch die Verdunklung verengen sich die Pupillen nicht und die Strahlen können ungefiltert eindringen.
Also: Augen auf beim Sonnenbrillenkauf. Folgende Begriffe spielen hierbei eine wichtige Rolle, damit das Schmuckstück der Wahl auch die Qualitätskriterien erfüllt.

  1. CE-Kennzeichnung: Auf den Innenseiten der Bügel sollte das CE-Zeichen abgebildet sein. Dieses garantiert die korrekte Einhaltung der EU-Sicherheitsstandards. Die Gläser bieten damit einen UV-Schutz bis zu einer Wellenlänge von 380 Nanometer. Brillen ohne dieses Zeichen dürfen in der EU übrigens nicht verkauft werden.
  2. UV400: Da die Wellenlänge von schädlichem Licht bis zu 400 Nanometer reicht, schützen Brillen mit dieser Bezeichnung auch bis zu diesem Wert. Im Alltag reicht dies in der Regel aus.
  3. Blendenschutzkategorien: Der Blendschutz verringert das für das Auge sichtbare Licht. Die Kategorien zeigen auf, wie stark die Sonnenbrille getönt ist. Diese reichen von Null bis Vier. Je höher der Wert, desto stärker sind die Gläser getönt. In Mitteleuropa reicht ein Blendschutz von Zwei. In südlichen Ländern empfiehlt sich die Kategorie Drei. Die Kategorie Vier ist übrigens nicht für den Straßenverkehr zugelassen, da diese 97 Prozent des Lichtes herausfiltert. Diese eignet sich für das Hochgebirge oder auf Gletschern.

Die Form entscheidet mit!

Eine gute Sonnenbrille bedeckt rund ein Drittel des Gesichtes und reicht mindestens bis zu den Augenbrauen und seitlich bis zum Gesichtsrand.


Wichtiger Hinweis:

Dieser Artikel beinhaltet nur allgemeine Hinweise und Informationen. Keinesfalls darf er zur Eigendiagnose oder Selbstbehandlung benutz werden. Er kann einen Besuch beim Arzt nicht ersetzen.